Entries tagged as helgeFriday, October 3. 2008
and roger willemsen is not gay! Continue reading "pub poetry and life" Saturday, September 20. 2008 next week will be terrible busy, too, because one of my co-workers will be on holidays and i will work from 8.30 till the shop closes in the evening hours. except on tuesday. then s. and i will attend a little seminar of sorts, visiting the synagogue just around the corner, enjoy a nice lunch before going on a tour through the Waldstraßenviertel. but i am afraid, i will have to skip the walk because i will be expected at work during the afternoon. but i am very glad that i am still able to attend the morning programme. Continue reading "helge, who else?" Friday, August 29. 2008 Continue reading "helge once again" Thursday, July 17. 2008 Continue reading "helge" Thursday, March 13. 2008
in other news: i spent about six hours at the library today, out of which i was revising linguistics for about five hours. if i keep it up, there might be a chance to pass the exam in two weeks. and on another positive note, i am not in such a filthy mood as last night. Friday, January 25. 2008 Continue reading "five beer for the guys from the saw mill" Friday, October 19. 2007 in december, we'll have to make a return trip so the vet can draw a quantity of blood to have his anti-bodes checked. additionally, he'll receive yet another poke to be chipped. now, if the anti-body count doesn't match the requirements, we'll have to repeat the procedure six months later. stupid british law! he never even came in contact with another cat, leave alone set foot outside my flat. Continue reading "the british government hurt my kitty" Wednesday, October 3. 2007 Continue reading "when was the last time i said writing sucks?" Monday, May 15. 2006
Das Katz ist ein Kampftier. Anhänglich und gefährlich. Meine Hände sind durchdrungen von orientalisch anmutender Kratzkunst.
Heute hat er sich endlich mal andere Opfer gesucht, die er gründlich geschändet hat. Gründlichst! Die Schäden sind gravierend; ich hoffe, er ist gut versichert. Das erste Opfer ist der kleine grüne Fernseher, der auf meinem Fensterbrett ein tristes Dasein fristet. Fristete. Helge hat ihn fachgerecht zerlegt. Typischer Fall von Grobmotorik. Üblicherweise hüpft er vom Bett aufs Fensterbrett, benagt ein wenig und unauffällig (denkt er) das linke Bändchen des Rollos, tänzelt auf dem auf dem Brett getürmten Bücherberg, erinnert sich spontan an die faszinierende Welt jenseits des Fensters und besteigt sich streckend die halbseitige Fensterverdunkelung, bis sein Köpfchen den Hof erblickt - und hier kommt die heutige Abwandlung des Rituals ins Spiel: Sein Kopf kukt gen Hof -- und der Hintern an seinem anderen Ende schiebt derweil mühelos den Fernseher Richtung Abgrund, bis er polternd zu Boden fällt. Ein klassischer Matrixmoment: Alles verlangsamt, verzerrt sich, der Fernseher ruft stumm und wild hospitalisierend nach Rettung, der Kater schickt noch ein fieses Grinsen hinterher und ich reisse nur in Schockstarre verfallend Mund und Augen weit auf. Der Aufprall kommt einer Detonation gleich. Blutige Einzelheiten erspare ich dem Leser. Der Fernseher liegt also ausblutend auf dem Boden, mein Mund steht noch immer offen, der Kater kukt mich leicht verunsichert an: Wäre das nun nicht der perfekte Zeitpunkt zum Rumbrüllen? Ich brülle. Laut und durchdringend. Der Kater wetzt durch das Zimmer (kennt er doch den Weg). Ich hinterher. Auffallend ist, dass der gejagte Kater Ritas Tür selbständig aufschieben kann, wofür er sonst zu faul ist. Er sitzt dann minutenlang davor, bis sich jemand bequemt, ihm das Tor zum Heiligtum zu öffnen... Nicht so jetzt. In Sekundenbruchteilen lässt der Kater den Flur hinter sich und windet sich elegant hinein in sein Schlafzimmer. Ich verliere wertvolle Sekunden, da ich zuerst meinen Mund wieder schliessen und mich von Stuhl und Starre lösen muss. Im Flur knallt der Kater mir irgendeine Tür vor die Stirn. Ich überlebe mühsam. Endlich stehen Katz und ich uns Aug um Aug gegenüber in Ritas Zimmer. Ich erschrecke ihn mit furchtbaren Gesichtsverzerrungen, er weicht sich duckend zurück - und flieht nicht wie üblich aufs Hochbett über den Kratzbaum. Ich werde misstrauisch und hebe den Blick, schaue über die Katze hinweg - auf das zweite Opfer des Tages: Der Kampfkater hat seinen Kratzbaum zerlegt. Peinlich berührt ob meiner Entdeckung leckt er sich leise vor sich hinpfeifend (ich schwöre!) die rechte Pfote. Die gesamte obere Plattform ist futsch. Am unteren Ende der obersten Kratz-Stele hat Helge Tooltime-mässig die Axt angesetzt. Das Innengewinde aus Plastik ist zerbrochen. Damit hat er auch seinen geliebten Schlafplatz auf dem Hochbett verloren: Hoch kommt er noch immer über die Leiter - nur nicht mehr runter... Kater kukt mich an. Ich starre auf den gefällten Kratzbaum und schüttle stark gestikulierend Kopf und Hände. Der Kater bestaunt seine Kunst auf meinen Pfoten. |
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